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Coworking-Communities als Erfolgsfaktor

Erfolgsfaktor Community

Erfolgsfaktor Community

Coworking Spaces ziehen weltweit Millionen von Menschen und damit unterschiedlichste Charaktere an. Nicht nur lassen sich ganz verschiedene Typen von Arbeitenden antreffen, sondern selbstverständlich kommen auch Menschen aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern zusammen. Was ist es, das all diese Leute aus vielen verschiedenen Städten und Ländern dazu motiviert, sich in Coworking Spaces zu treffen und dort zu arbeiten?

Erster Anlaufpunkt in neuer Umgebung

Es gibt eine Vielzahl guter Beweggründe, die Start-ups, Freelancer oder Angestellte dazu bringen, sich in einem Coworking Space anzumelden. Oft üben diese geteilten Arbeitsräume eine besondere Anziehungskraft auf Leute aus, die neu in eine Stadt kommen. Hier können sie sich auf niedrigschwellige Weise sozial vernetzen und neue Kontakte knüpfen – und das sowohl in beruflicher Hinsicht als auch in privater. Für diese Neuankömmlinge ist der Coworking Space ein guter Startpunkt, um von dort aus entspannt die Nachbarschaft kennenzulernen. Von hier aus können sie - allein oder direkt mit den neuen Tischnachbarn vor Ort - auf Entdeckungsreise gehen und auf diesem Weg schon einmal den sozialen Anschluss finden.

Verschiedene Orte, verschiedene Communities

Sehr spannend ist auch zu beobachten, wie Coworking Spaces an verschiedenen Orten - bewusst oder unbewusst - ganz unterschiedliche Fokusse und Schwerpunkte hervorbringen: Hierdurch tragen sie dazu bei, dass sich auch voneinander unterscheidbare Communities entwickeln. So sehen wir, wie in manchen Stadtvierteln Coworking Spaces entstehen, die eher kulturell oder politisch aktive Menschen anziehen. Woanders wiederum bilden sich Cluster heraus, die eher wirtschaftliche, branchenspezifische Themen ins Zentrum rücken oder einen besonderen Fokus auf technologische Gesichtspunkte legen.

Gemeinschaft macht erfolgreich

Bei all dieser Heterogenität und Diversität gibt es aber etwas, das alle Coworking Spaces teilen: den Community-Gedanken als entscheidenden Erfolgsfaktor. Denn hier, in diesen gemeinschaftlich genutzten Räumen, findet der Nachwuchs wichtige Vorbilder, Mitstreiter, Reibungspunkte für seine Arbeit, an denen er wachsen und durch die er lernen kann. In Coworking Spaces ist es vergleichsweise unkompliziert, als Gründer, Freelancer oder Selbstständiger ein Netzwerk an Gleichgesinnten und Unterstützern aufzubauen. Wie wichtig und erfolgsentscheidend gerade auch für weibliche Gründerinnen und Unternehmerinnen so ein Gemeinschaftsgedanke im Business ist, darüber berichtet die Autorin Geri Stengel im Forbes Magazine.

Freiheit für vielfältige Arbeitsmodelle

Das Einzigartige an Coworking Spaces ist die Tatsache, dass man sich nicht nur einen Platz in einem Raum anmietet. Der Coworker ist automatisch Teil einer Gemeinschaft. Das Network-Building stellt sich beinahe von selbst ein – wenn man es denn möchte. Denn natürlich findet hier auch der Einzelkämpfer, der in Ruhe arbeiten möchte, einen geeigneten Ort für seine Vorhaben. Jeder entscheidet selbst, mit welchem Ansatz er oder sie produktiv sein und letztendlich die eigenen Ziele erreichen kann.

Gemeinsam auf der ganzen Welt

Wie sich das Entstehen von Communities und das Herausbilden von Gemeinschaften selbst an den entlegensten Orten in die Tat umsetzen lässt, beweist auch die Geschichte des „Coboats“: Diese Story eines Coworking Spaces auf einem Segelboot erzählt die Wired in einem vielbeachteten Beitrag. Es ist die Geschichte eines Agenturgründers, der all seine Sachen zusammenpackt und sich einen Arbeitsplatz auf einem Katamaran einrichtet. Gemeinsam mit einigen weiteren Mitstreitern verwirklicht er den Traum vom digitalen Nomadentum und gründet einen Coworking Space, mit dem sich die ganze Welt umsegeln lässt. Das beispiel zeigt: Communities und starke Netzwerke lassen sich an jedem Ort der Erde knüpfen.

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