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Flexible Arbeitsplätze in Coworking Spaces: Was spricht dafür?

Flexibel Arbeiten im Coworking Space

Flexibel arbeiten - produktiv bleiben.

Die Arbeitswelt unterliegt mehr denn je einem starken Wandel: Starre Arbeitszeiten lösen sich dabei genauso auf wie die festen Orte, an denen gearbeitet wird. So haben sich beispielsweise große Unternehmen wie Lufthansa davon verabschiedet, für jeden Mitarbeiter einen festen Arbeitsplatz vorzuhalten und ermöglichen es stattdessen ihren Angestellten, je nach Bedarf an wechselnden Orten tätig zu sein. Die in Frage kommenden Plätze sind dabei allerdings auf die Örtlichkeiten des Unternehmens beschränkt – Desksharing nennt sich dieses Konzept des räumlich flexiblen Arbeitens. Noch einen Schritt weiter gehen viele junge, aber auch etablierte Firmen wie Microsoft, die es ihren Mitarbeitern gestatten, von jedem beliebigen Ort aus zu arbeiten. Was zählt, ist einzig die erbrachte Leistung; die Präsenzpflicht weicht sich auf oder wird ganz aufgehoben.

International und lokal

Die Gründe dafür liegen in den sich verändernden Anforderungen der modernen Arbeitswelt: Mehr als früher sind heute ein schnelles und flexibles Reagieren auf Kundenwünsche gefragt. Ein neues Projekt in einer neuen Stadt erfordert eine fixe Reaktion. Zudem gewinnen dezentrale Aktionen und lokale Adaptionen in der heutigen Berufswelt immer mehr an Bedeutung. Ein starrer Arbeitsplatz kann dabei nicht unbedingt hilfreich sein und die Beweglichkeit unnötig einschränken.

Zu den jungen, agilen Unternehmen, die hohe Anforderungen an Schnelligkeit und Wandelbarkeit stellen, gehört beispielsweise das Start-up Buffer aus Kalifornien: Das Technologieunternehmen aus der Social-Media-Branche hatte noch in einer frühen Phase der Gründung auf feste Büroräume in San Francisco gesetzt. Schon bald jedoch stellten die Mitarbeiter dieses starre Raumkonzept in Frage, und die Geschäftsführung von Buffer entschied sich, den festen Firmensitz aufzugeben zugunsten eines dezentralen Arbeitens in vielen verschiedenen Städten – je nach aktuellem Bedarf.

Infrastruktur on demand

Eine wichtige Rolle spielen dabei Coworking Spaces, die jeder Mitarbeiter von Buffer kostenlos nutzen kann. Coworking Spaces bieten für Buffer und viele andere Firmen den Vorteil, eine zeitgemäße Infrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik in jeder relevanten Business-Stadt bereit zu halten, die von Unternehmen und ihren Mitarbeitern ohne Vorlaufzeiten jederzeit genutzt werden kann. So lässt sich dezentrales und zeitlich und räumlich flexibles Arbeiten auf sehr niederschwellige und unkomplizierte Weise realisieren.

Natürlich spielen dabei auch die Kosten eine Rolle: Anstatt mit hohen Fixkosten für eine feste Miete planen zu müssen, eröffnen Coworking Spaces Unternehmen wie Buffer die Möglichkeit, nur für tatsächlich anfallende Nutzungszeiten zu bezahlen, ohne unnötige Ausgaben für Zeiten des Leerlaufs oder des Leerstands wie Abende, Wochenenden etc.

Am Puls der Zeit

Im Zentrum des flexiblen, dezentralen Arbeitens stehen jedoch die Gedanken der Vernetzung, des  Wissenstransfers und des permanenten Austausch: Diese Aspekte sind in den modernen Berufen zunehmend in den Mittelpunkt der Arbeitswelt gerückt und verlangen nach wandelbaren Teamplayern. Die Entwicklung und der Ausbau von Netzwerken gelingt dabei in Coworking Spaces besser als in der Isolation des Home Office oder dem „Alltagstrott“ der festen Büroräume, wie eine Studie des Fraunhofer Instituts unterstreicht. Das Coworking bezieht seine Faszination demnach unter anderem auch aus dem besonderen Reiz des „Arbeitens am Puls der Zeit“: Dabei sein, wenn etwas Neues entsteht, auf Innovationen reagieren mit eigenen Innovationen, eine Community von Gleichgesinnten aufbauen – all dies macht das Coworking so einzigartig und zu einer besonders attraktiven Form des modernen Arbeitens.

Mehr Informationen zu flexiblen Arbeitsplatz-Lösungen bei Office Club findest du hier.

 

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