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Coworking und Kaffee

Coworking und Kaffee

Macht durchaus Sinn: Kaffee!

(Nicht nur) für die allermeisten Coworker ist das Kaffeetrinken fester Bestandteil des Tagesablaufs. Doch was vielleicht wirkt wie ein Teil einer Routine oder einer Gewohnheit, hat tatsächlich noch einige weitere Aspekte, die wir hier genauer untersuchen möchten.

Kaffeetrinken und Teamwork

In erster Linie gilt das in Kaffee enthaltene Koffein als Wachmacher. Was genau es damit auf sich hat, haben Forscher der University of California in einer Studie mit 70 Studenten untersucht, die sich speziell auf den Bereich Coworking und Teamarbeit konzentriert. Dabei ließen sie die Studierenden in kleinen Gruppen einen Artikel besprechen und Diskussionsthemen erarbeiten. Einige der Gruppen ließen sie koffeinhaltigen Kaffee vor der Arbeit trinken, andere Gruppen bekamen den Kaffee erst nach der Arbeit. Dabei ließ sich feststellen, dass diejenigen, die vorher Kaffee getrunken hatten, ihre eigene Leistung und die Leistung des Teams positiver bewerteten als die Kontrollgruppen.

Steigerung der Leistungsfähigkeit

Hinzu kommt, dass die Untersuchung ergab, dass die Anzahl und die Qualität der Argumente in den „Koffeingruppen“ tatsächlich besser waren als in den Teams, die keinen Kaffee getrunken hatten. Diese Ergebnisse decken sich mit dem, was bisher über Kaffee und das darin enthaltene Koffein bekannt war: Es macht nicht nur wacher, sondern steigert tatsächlich die Konzentration und die Leistungsfähigkeit. Man geht davon aus, dass im Schnitt drei bis vier Tassen ausreichen, um die Leistungsfähigkeit und Ausdauer für etwa sechs Stunden zu erhöhen.

Menge des Koffeinkonsums

Wichtig ist dabei, darauf zu achten, dass nur ein mäßiger Koffeinkonsum als gesundheitlich unbedenklich gilt. Im Allgemeinen gehen Forscher davon aus, dass wir Menschen nicht mehr als 300 Milligramm Koffein am Tag zu uns nehmen sollten. Das ist die Menge, die in etwa in fünf Tassen Espresso enthalten ist.

Positive Aspekte für die Gesundheit

Wenn wir Kaffee in Maßen konsumieren, ist er nicht nur unbedenklich, sondern kann sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung haben, wie ein Forscherteam der beiden Universitäten Bonn und Lille herausgefunden hat. Dabei wurde festgestellt, dass ein Koffein-ähnlicher Wirkstoff Ablagerungen im Gehirn hemmt. Diese Ablagerungen gelten als einer der Hauptindikatoren für die Alzheimer-Krankheit.

Kaffeetrinken als Pause

Ein anderer Aspekt ist die soziale Funktion der Kaffeepause. Wie wir im nächsten Blog-Beitrag aufzeigen werden, ist es für ein gutes Arbeitsergebnis und eine gute Arbeitsstruktur besonders wichtig, viele kleine Pausen einzulegen. Die Kaffeepause eignet sich dafür hervorragend, um den Arbeitstag zu strukturieren und eine Regeneration zu erzielen.

Soziale Aspekte des gemeinsamen Trinkens

Eine weitere, sehr bedeutende soziale Funktion des gemeinsamen Kaffeetrinkens thematisieren Forscher der Uni Passau in einem Essay: Sie heben dabei hervor, wie in italienischen Firmen die spontane Kaffeepause dazu dient, informelles Wissen und Erfahrungen zu vermitteln oder Arbeitsabläufe zu koordinieren. Diese Bedeutung für den Wissenstransfer innerhalb der Firma entsteht nicht durch festgesetzte Termine oder Meetings, sondern durch spontan nach den Bedürfnissen eingelegte gemeinsame Kaffeepausen.

Zudem wurde festgestellt, dass die Gespräche am Kaffeeautomaten eine Vertrautheit schaffen, die in einem formellen Rahmen so meist nicht zustande käme. Damit trägt die Kaffeepause dazu bei, Hierarchien zu vermindern und persönliche Beziehungen zu verbessern.

Coworking Spaces mit integriertem Café

Auch Coworking Spaces wissen natürlich um die mannigfaltigen positiven Aspekte, die in Verbindung mit dem Kaffeetrinken stehen. Viele - und so auch der Office Club - bieten ein reichhaltiges Angebot Kaffeekonsum in ihren Räumlichkeiten.

Übrigens: Bei uns im Club können sich Kaffee- und Tee-Fans jederzeit eine passende Heißgetränke-Flatrate zur Mitgliedschaft hinzubuchen. Prost!

 

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