Projektbezogenes Arbeiten im Coworking Space – wieso das funktioniert

Projektarbeit im Coworking Space

Gute Zusammenarbeit, auch über unterschiedliche Zeitzonen hinweg

Die heutige Arbeitswelt unterscheidet sich teilweise erheblich von dem, was noch vor wenigen Jahrzehnten der Regelfall war: Vorbei sind die Zeiten, als man ein Leben lang für einen Arbeitgeber tätig war und nur eine recht eindeutige Berufsausrichtung hatte. Starre Strukturen lösen sich immer mehr auf, aus einem Auftraggeber werden viele und das klassische Angestelltenverhältnis wird zunehmend ersetzt durch aufgabenbezogene Projektarbeit.

Spezialisierte Freelancer mit viel Know-how

Insbesondere die speziellen Anforderungen im IT-Bereich, mit seinem schnellen technologischen Fortschritt, verlangen mehr und mehr danach, projektbezogen für einen definierten Zeitraum an großen und komplexen Aufgaben zu arbeiten. Hier sind IT-Freelancer immer gefragter, die sich besonderen Problemlösungen widmen. Da sie nur für eine begrenzte Zeit eine konkrete Projektaufgabe bis zur ihrer Erledigung übernehmen, ist für diese Entwickler eine Festanstellung wenig sinnvoll. Das sehen im Übrigen meist beide Seiten so und kämpfen daher gemeinsam für die Belange der selbstständigen IT-ler.

Der Status des IT-Freelancers im Unternehmen hat sich dabei zunehmend verbessert: Wurde er früher oft nur hinzugezogen, um ein akutes Problem zu beheben, so heuern Unternehmen heute ganz gezielt selbstständige Entwickler an, um sie große und komplexe Projekte bearbeiten zu lassen. Auf diese Weise holen sich die Firmen sehr spezielles Fachwissen ins Haus, das anderenfalls schlichtweg nicht vorhanden gewesen wäre.

Gute Ausstattung ist das A und O

Wenn man IT-Freelancer nach ihren Wünschen befragt, so steht bei den freiberuflichen Entwicklern ein guter Arbeitsraum ganz oben auf der Wunschliste. Explizit fordern sie einen Ort, der in technischer Hinsicht "State of the Art" ausgestattet ist, so wie dies in guten Coworking Spaces der Fall ist.

Virtuelle Zusammenarbeit

Diesen Coworking Spaces spielt n diesem Zusammenhang noch eine weitere Entwicklung in die Hände: Mehr und mehr arbeiten Menschen an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten, teilweise sogar in verschiedenen Zeitzonen an einem Projekt. Dies läuft oft unter dem Stichwort „Virtualisierung der Projektarbeit“. So macht es die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie möglich, über Abteilungen, Organisationen und sogar Ländergrenzen hinweg zusammen an einer Aufgabe zu arbeiten. Ein gemeinsamer Kick-off oder gelegentlich gemeinsam abgehaltene Statustreffen sind in der Regel ausreichend für ein Projekt. Der Rest der Arbeit kann räumlich und zeitlich getrennt von überall auf der Welt erledigt werden.

Coworking Spaces – ideal für Projektarbeit

Für diese Art von virtueller Projektarbeit ist es meist gar nicht nötig, dass die Entwickler direkt beim Kunden vor Ort sind. Zumal dieser oft gar nicht über die nötigen räumlichen Kapazitäten verfügt. Stattdessen bieten sich Coworking Spaces als ideale Lösung an. Sie punkten mit einer hervorragenden Infrastruktur auf dem neuesten technischen Stand und sind flexibel, ganz nach Bedarf buchbar. Zudem gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt Coworking Spaces, so dass im Grunde niemand mehr wegen eines Projekts einen Umzug auf sich nehmen muss. Und in den Hot Spots der Startup-Szene herrscht sowieso eine breite Auswahl an geteilten Arbeitsräumen.

Selbstständige Entwickler sind nicht nur aufgrund ihres stark nachgefragten Spezialwissens im Bereich der Digitalisierung zufrieden mit ihrem Status als begehrter Partner. Attraktive Arbeitsbedingungen und die unkomplizierte, mitunter dezentrale, Zusammenarbeit in den Coworking Spaces und anderswo sorgen für gute Stimmung bei den IT-Freelancern. Was wiederum den Effekt, dass mehr und mehr Menschen wagen, sich selbstständig zu machen, noch einmal verstärkt. Produktive Zusammenarbeit ist und bleibt ein gutes Argument.

 

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